Als international renommierte Künstlerin stellt Eva Ohlow ihre Installationen, Fotografien, Bilder und Skulpturen in der ganzen Welt aus und bezieht, auch in ihrer -Kunst am Bau-, immer wieder Stellung für den Menschen und die Grundlagen menschlichen Lebens.

„Ein Bild entspricht dann der Wirklichkeit, wenn auch das Unwirkliche darin seinen Platz hat“

(Eva Ohlow)

 

Gabriele immerschön: Eva Ohlow_Kunst am Bau_Hommage an den Konstruktivismus_Klosterkuppel
Gabriele immerschön: Eva Ohlow_Kunst am Bau_Hommage an den Konstruktivismus_Klosterkuppel

 

Sie arbeitet mit außergewöhnlichen Materialien wie Stahlblech, Kautschuk, Eisen, Plexiglas und Alu und entwickelt, dreidimensional und flächig, gemäldehafte Skulpturen – skulpturale Gemälde.

 

Im November auf der „Fine Art de Cologne“ vertreten, waren einige Ihrer Arbeiten ebenfalls in der Kölner Galerie ART68 zu sehen. Diese Ausstellung habe ich neugierig besucht und war fasziniert von ihren Werken. Doch über meine Begeisterung hinaus, hat mich ihre spürbare Kraft berührt, fühlte mich herausgefordert und ich stellte mir die Frage: Was möchten sie von mir? Diese Frage lässt mich nicht los und ich bin glücklich, Eva Ohlow heute persönlich fragen zu können.

Frau Ohlow: Sie sind 1940 in Köln geboren und gemeinsam mit Ihren Brüdern in einem Elternhaus aufgewachsen, das von künstlerischen Schaffen und christlich existenzphilosophischem Denken geprägt war. Ihre Mutter, Brunhilde Berke, war Textilkünstlerin und Ihr Vater, Hubert Berke, ein bedeutender Maler und Grafiker.

Haben Sie somit schon als Kind Ihre künstlerische Begabung und eine unvermeidliche Hingabe gespürt oder hatten Sie ursprünglich einen anderen Berufswunsch?

Ich wollte immer Reisende sein. Schon als Kind war ich unendlich neugierig und ich malte mir aus, dass ich als Künstlerin oder Wissenschaftlerin die Möglichkeit dazu werde haben können. Immer schon interessierte ich mich für neueste Forschungen in Physik, Mathematik, Architektur und Philosophie. Mein großes Vorbild von jeher war Hypathia, eine berühmte Mathematikerin an der antiken Universität von Alexandria. Das ist letztlich in die Bildsprache meiner Kunst eingeflossen.

Gab es eine „Initialzündung“? Einen Moment, der Sie genau diesen, Ihren künstlerischen Weg einschlagen ließ?

Als ich mein Studium in Grafik, Malerei und vergleichenden Religionswissenschaften begann, flossen zeitgleich auch die Studien meiner Brüder in gemeinsamen Gesprächen in meine Vorstellungen ein. Der eine studierte Ur- und Frühgeschichte, der andere Mathematik und Physik. Wie mein Weg sich weiter entwickeln würde, habe ich offen gelassen.

Verstehe ich es richtig, wenn ich die Frage nach der Stellung des Menschen im Kosmos:   (Elemente- Aether, Erde, Feuer, Luft, Wasser) und die Frage nach Gerechtigkeit, Ungewissheit, Wagnis (Wasserinstallation, Kautschukkörbe, vertrocknete Erde) in Ihren Arbeiten sehe?

Ich hatte das Glück von offiziellen, politisch hochstehenden Persönlichkeiten, unterstützt zu werden. Die Aufgabenstellungen, auf erlebnisreiche Reisen geschickt zu werden und mich vor Ort verantwortungsvoll auf die Situation der dort lebenden Menschen einzulassen, wurde von dem damaligen Präsidenten Johannes Rau für das Land Togo veranlasst. Die Überlebensstrategien, die Riten und die naturverbundenen Vorstellungen dieser andersartigen Menschen habe ich später in meiner Arbeit zeigen wollen.

Gabriele immerschön.: Eva Ohlow_Installation_Wasserträger_2000
Gabriele immerschön.: Eva Ohlow_Installation_Wasserträger_2000

 

Hat die frühe Begegnung mit einer christlich existenzphilosophischem Fragestellung Sie herausgefordert, Ihre persönlichen Antworten in Kunst umzusetzen?

Schon sehr früh war ich an philosophischen Grundprinzipien interessiert. Aufgewachsen in einem Ursulinenkloster, beeinflusst von den Vorstellungen meiner Eltern, die mich weltoffen erzogen hatten, studierte ich die unterschiedlichen Ausrichtungen anderer Religionen. Nicht nur die christliche, auch andere Glaubensrichtungen sind ethisch moralisch geprägt.

Ist es Ihnen ein Anliegen, aufmerksam zu machen?

Es ist mir ein Anliegen, aufmerksam zu machen und es freut mich, wenn die Aussagekraft meiner Kunst, die auf Erlebnissen basiert, etwas bewirkt.

Wie kommt es zu Ihrer künstlerischen Interpretation? Ist sie sofort, nahezu synästhetisch, präsent?

Ob meine persönliche Ausrichtung bemerkt wird? Da bin ich mir nicht sicher. Die weltweite Vernetzung der heutigen Kunstschaffenden bringt eine Flut von Informationen, in denen die Werke eines Einzelnen leicht untergehen. Gerne werde ich weiterhin mit unterschiedlich ausgerichteten Wissenschaftlern diskutieren, um deren neue Erkenntnisse als Zweige gebündelter Informationen in meine Bildüberlegungen einfließen zu lassen.

Jedes Ihrer Werke ist ein Unikat und geprägt von persönlichem Erleben. Fällt es Ihnen daher nicht unglaublich schwer, sich von ihnen zu trennen oder haben Sie eher das Gefühl, einen Gedanken auf Reisen zu schicken?

Sollten meine Werke, die ich mit Aufmerksamkeit, Energie und Hingabe geschaffen habe, Freunde und Käufer finden, bin ich froh und dankbar. Sie sind wie Kinder, die mich eines Tages verlassen werden, oder ich verlasse sie. Trennung ist die Folge des Lebens. So wie sich jedes Kind vom anderen unterscheidet, entwickeln sich meine Werke auch aus unterschiedlichsten Stimmungen, Ideen, Materialien und akuten Ereignissen. Wenn ich auf die Unterschiedlichkeit meiner Arbeit angesprochen werde, antworte ich gerne:

“Wer immer macht, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.”

Ich weiß nicht, von wem dieser Satz formuliert wurde, aber er passt zu mir.

Liebe Frau Ohlow: Ich freue mich unglaublich und danke Ihnen sehr, dass Sie mir dieses Interview gegeben haben. Meine Leserinnen werden es mit großem Interesse lesen.

 

“Una imagen corresponde a la realidad, si también lo irreal tiene su lugar en él “

(Eva Ohlow)

 

Como artista de renombre internacional Eva Ohlow exhibe sus instalaciones, fotografías, cuadros y esculturas en todas partes del mundo y en su arte en la construcción toma posición, para las personas y los conceptos básicos de la vida humana.

Trabaja con materiales inusuales tales como acero, caucho, hierro, plexiglás y aluminio y las convierte en esculturas tridimensionales y bidimensionales – pinturas escultóricas.

Representada en noviembre en el “Fine Art de Cologne” algunos de sus trabajos se podrían ver en la Galería ART68 en Colonia. Esta exposición visité muy curiosa y acabé fascinada por sus obras. Acerca de mi entusiasmo, su poder me ha tocado significativo, me sentía desafiado y me pregunté: ¿Qué quiere de mí? Esta pregunta no me ha dejado en paz y estoy muy feliz poder preguntarselo hoy personalmente Eva Ohlow.

Sra. Ohlow, nacío 1940 en Colonia, Alemania y creció junto con sus hermanos en una familia artística y cristiana que fue marcado por el pensamiento de existencialista. Su madre, Brunhilde Berke era artista textil y su padre Hubert Berke, pintor y artista gráfico significo.

¿Usted sintió ya como niña su talento artístico y un compromiso ineludible o tuvo pensado una carrera diferente?

Yo siempre quise ser viajera. Como un niña, era infinitamente curiosa y pensé que siendo artista o científica tendría la oportunidad de serlo. Siempre me he interesado por las últimas investigaciones en física, matemáticas, arquitectura y filosofía. Mi ídolo siempre ha sido Hypathia, una matemática famosa en la antigua Universidad de Alexandría. Eso finalmente se ha incorporado en la lenguaje de mi arte.

¿Hubo una “chispa inicial”? ¿Un momento que le hizo girar hacia su camino artístico?

Cuando comencé mis estudios en gráficos, pintura y ciencias religiosos, los estudios de mis hermanos incorporan al mismo tiempo a nuestras conversaciones y asi tambien en mis ideas. Un estudió pre- y protohistoria y el otro matemática y física. He dejado abierto cómo desarrollaría mi camino.

¿Lo entiendo correctamente, cuando le pregunté acerca de la posición del hombre en el cosmos (elementos éter, tierra, fuego, aire, agua) y la pregunta de justicia, incertidumbre, riesgo, viendo canastas de goma, fontanería y tierra seca en su trabajo?

Tuve la gran suerte teniendo el apoyo de personas oficiales y políticamente sofisticadas. La tarea hace viajes aventureros y hacerme una idea sobre la situación en la que vivía la gente, estuvo encabezada por el ex Presidente Johannes Rau para el país Togo. Las estrategias de supervivencia, los ritos y las ideas de esas culturas quería mostrar más adelante en mi trabajo.

¿El encuentro temprano con la pregunta existencialista cristiana desafió a usted, para poner en práctica sus respuestas personales en el arte?

Desde muy joven estuve interesada en principios filosóficos. Criado en un convento de ursulinas, influenciada por las ideas de mis padres que me habían criado con una mente abierta, estudié las diferentes alineaciones de otras religiones. No sólo las religiones cristianas, también otras religiones son éticamente y moralmente caracterizadas.

¿Es un deseo a usted advertir?

Para mi es un deseo advertir y me alegro si la fuerza expresiva de mi arte, basada en mis experiencias, consigue algo.

¿De se deja explicar su interpretación artística? Directamente, casi synaesthetically, esta presente.

¿Si mi orientación personal se notará? No estoy segura. La red global de artistas de hoy trae una avalancha de información, en los trabajos de un individuo fácilmente se pierden. Continuaré intercambiándome información con científicos diferentemente orientados, para usar sus nuevos hallazgos como ramas de información y incluir los en mis consideraciones de imagenes.

Cada una de sus obras es única y caracterizadas por sus experiencias personales. ¿Por lo tanto debe ser muy difícil separarse de ellas, o más bien piensan que envian un deseo de viajar?

Si mis obras que he creado con atención, energía y dedicación, encuentran amigos y compradores, estoy contenta y agradecida. Son como los niños que un día te dejarán, o me despido yo. Separación es el resultado de la vida. Como cada niño es diferente de los demás, mis obras evolucionan desde una amplia variedad de estados de ánimo, ideas, materiales y eventos agudos. Cuando alguien me pregunta por la diversidad de mis trabajos, respondo:

“Él que siempre hace lo que ya puede, siempre será lo que ya es. “

No sé quien lo dijo pero me conviene.

Estimada Sra. Ohlow, estoy muy feliz y le agradezco mucho, que me haya dado esta entrevista. Estoy segura de que Mis lectoras lo leerán con gran interés.

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