Werbung [ohne Auftrag] – Onlineshopping hätten wir uns früher nicht vorstellen können. Wer in den 60er und 70er Jahren groß geworden ist, der kann sich sicherlich noch gut daran erinnern, wie generalstabsmäßig eine Einkaufstour geplant wurde. Es ging ja nicht ausschließlich darum, den VaterMutterKind Termin zu bestimmen, sondern vor allem auch, was wird tatsächlich gebraucht und steht hierzu überhaupt das ausreichende Budget zur Verfügung. Wenn dem nicht so war, dann wurde halt das Ein oder Andere einfach von der Einkaufsliste gestrichen. Kennen Sie das auch noch, liebe immerschöne?

Vom Onlineshopping zum sprechenden Kleiderschrank

Onlineshopping – love or not?

Wie oft shoppen Sie online? Gehört es bereits zu Ihren Shoppingvorlieben oder gehen Sie lieber noch richtig einkaufen? Das hört sich ja jetzt echt witzig an, aber ich meine das wirklich ernst. Shoppen per pedes und von Geschäft zu Geschäft und mit richtigem Anprobieren, Stoffe fühlen und mit Menschen sprechen, um die richtige Größe zu erfragen. Shoppen eben! Ich glaube, da gehen die Gewohnheiten total unterschiedliche Wege. Von einigen Frauen höre ich, das bei besonderen Größen oder Längen Onlineshopping die einzige Möglichkeit ist überhaupt schöne Kleidungsstücke zu finden. Ich kann sehr gut verstehen, dass man nicht von Pontius zu Pilatus laufen möchte, um dann doch nicht das passende zu finden.

Vom Onlineshopping zum sprechenden Kleiderschrank

Abgesehen davon, dass ich es eine Unverschämtheit finde, dass Kleidungsstücke oft nur in den gängigsten Größen, nämlich XS !!! bis L zu bekommen sind. Manche Hersteller führen überhaupt keine Frauengrößen – und damit meine ich eine völlig normale 42/44. Für mich hört da echt der Spaß auf. Sollen wir etwa in Kittelschürzen gewandet herumlaufen? Ich ereifere mich immer wieder darüber, wie Sie natürlich überdeutlich merken:-). Aber eigentlich wollte ich ja noch auf ein ganz anderes Thema zu sprechen kommen.

Vom Onlineshopping zum sprechenden Kleiderschrank

Der sprechende Kleiderschrank!

Neulich habe ich einen Artikel gelesen, in dem der kommunizierende Kleiderschrank avisiert wurde. Natürlich kann sich noch niemand festlegen, wann dieses Wunderding seinen Einzug in unser Leben findet, aber fest steht – er kommt. Wenn ich dann meinen Kleiderschrank öffne, projiziert der Computer (natürlich ist da einer drin) passende Outfits und sogar schon die entsprechenden Accessoires im Spiegel auf meinen Körper. Natürlich im Einklang mit meiner Stimmung (was geht den das denn an) und der Außentemperatur. Ich fall tot um! Nun ja, vielleicht ist es schon ein wenig durchgeklungen, dass ich nicht so unbedingt begeistert davon bin.

Vom Onlineshopping zum sprechenden Kleiderschrank

 

Nicht dass ich mich den Neuerungen oder dem Fortschritt verweigern möchte, aber für mich ist das ganz sicher nichts. Für mich ist es nämlich ein Vergnügen, die ulkigsten Dinge miteinander zu kombinieren und erstaunt festzustellen, dass es dennoch passt. Aber vielleicht sollte ich hier nicht unbedingt als Vorreiterin gelten, denn ich habe tatsächlich noch niemals Kleidung online bestellt und bin daher vielleicht etwas steinzeitlich. Können Sie sich diesen Kleiderschrank in der Zukunft für sich vorstellen, liebe immerschöne?

Jetzt bin ich echt mal gespannt und freue mich schon sehr auf Ihre Kommentare.
Bis bald Ihr Lieben

Ihre Gabriele

Outfit: SeidenPulli MISSONI, Bastttasche LOEWE, Leinenhose H&M, Sneaker HOGAN.

 

14 thoughts on “Vom Onlineshopping zum sprechenden Kleiderschrank”

  1. Hallo liebe Renate, es ist aber gar nicht mehr so selbstverständlich, dass Real-Life-Shopping bevorzugt wird und ich finde das auch echt schade.

    Liebe Grüße
    Gabriele

  2. Also ich bin immer noch der größte Fan von Real-Life-Shopping. Leider muss ich dir aber Recht geben, dass die Größenauswahl da draußen immer schlimmer wird. Online komme ich aber überhaupt nicht zurecht, da die Teile nie sitzen wie auf den Fotos, da auf der Rückseite des Models immer alles unsichtbar schick mit Nadeln drappiert wird, bis es gut sitzt. Das Einzige, was ich gern online kaufe, ist Schmuck. Da schaue ich oft bei ella-juwelen.de vorbei. Da sieht die Ware wenigstens auch auf den Fotos aus, wie sie dann angeliefert wird. Die sprechenden Kleiderschränke erlebe ich hoffentlich nicht mehr mit. Ich finde es wirklich gruselig, wie wir immer mehr alles von uns elektronisch überwachen lassen. Wenn dann schon jeden Tag meine Stimmung gescannt wird, nur damit das passende Outfit heraus gesucht werden kann, finde ich das sehr sehr gruselig.

    Alles Liebe Dir!
    Renate

  3. Wie schade, liebe Silke. Wenn man sein Geschäft gefunden hat ist das echt ein herber Verlust. Aber Du kannst ja zum Glück so toll handarbeiten:-)

    Liebe Grüße
    Gabriele

  4. Ich habe Shopping einfach aufgegeben, als meine aller liebste Boutique geschlossen hat. Ich bin 179 Groß und trage Größe 40 . Es ist einfach schwer etwas zu finden was passt und mir gefällt. In meinem Lieblings Geschäft habe ich immer etwas gefunden. Außerdem waren das einfach tolle gestandene Frauen mit gutem Geschmack und ehrlicher Beratung. Es gab einen Kaffee, tolle Beratung, reduzierte aber gute Auswahl und normale Größen . Das habe ich einfach nicht mehr gefunden. Also habe ich angefangen mir meine Gardrobe selbst zu machen. Jetzt sitzt es so wie ich es mag. Die Knie sind da wo sie hingehören, die Ärmel sind lang genug, mein Bauch wird nicht durch enge Hüfthosen zu einem Muffin gequetscht und ich habe ein tolles Hobby. Trotzdem vermisse ich es immer mal wieder. Der Pulli ist überfingst ein Traum! Liebe Grpße Silke

  5. Das ist ja mal eine klasse Variante, liebe Sabine. Dann sollte er aber auch gleich das Übel beheben, oder?
    Du weißt ja, wie sehr ich dieses Label liebe, daher habe ich mich natürlich riesig über dieses Schnäppchen gefreut und trage ihn leidenschaftlich gerne.

    Liebste Grüße und hoffentlich bis bald
    Deine Gabriele

  6. Das mache ich auf jeden Fall, liebe Susanne und freue mich sehr über Deine Ermunterung:-)

    Ganz liebe Grüße und bis bald
    Deine Gabriele

  7. Manchmal wäre ich ganz froh, wenn mir der Schrank was passendes raushängen würde. Meistens jedoch, da bin ich mir sicher, würde ich seine Vorschläge verwerfen und mir was eigenes suchen. Wenn er mich aber darauf aufmerksam machen würde, dass ein Saum lose ist oder ein Knopf fehlt, wäre ich ihm dankbar. So was merke ich oft erst zu spät.
    Online-Shopping ist klasse, wenn ich was spezielles suche. Durch die Läden bummeln und zwischendurch einen Kaffeetrinken kann es aber nicht ersetzen.
    Ich mag diesen wunderschönen Missoni-Pullover sehr an Dir, Gabriele.
    Liebe Grüße
    Sabine

  8. Ich stöbere irre gern in Geschäften herum und kaufe das meiste vor Ort. Online informiere ich mich und bestelle, wenn ich die Marke oder die Größe hier nicht finde und wenn der Preis unschlagbar günstig ist. Für mich gehört beides inzwischen zum Alltag.
    Der sprechende Kleiderschrank kommt mir so schnell nicht ins Haus! Es fehlte noch, dass ich mich in punkto Geschmack und Anzahl der erworbenen Stücke noch anpöbeln lasse. Nee nee…
    Bleib du schön bunt und schräg und pfeif auf irgendwelche Moden…
    LG Susanne

  9. Ach Michaela, Du hast immer so wunderbare Ideen. Du meinst also, er könnte auch gleichzeitig eine erzieherische Funktion übernehmen? Wäre echt ideal

    Liebe Grüße
    Deine Gabriele

  10. Ich gehöre leider auch durchwegs zu den Online-Shopperinnen bei Kleidung. Alles andere noch analog 🙂 Gestern gerade habe ich bei einem Kaffee- und etc. Anbieter ganz nette Teile auch in meiner Größe gesehen bzw. dass es sie auch in meiner Größe geben würde. Auf Nachfrage, meinte die Verkäuferin, dass diese Größe nur online bestellbar sei, es gäbe keine Nachfrage danach. Geht’s noch?
    Das mit dem sprechenden Kleiderschrank stelle ich mir noch eher skurril vor. Vielleicht sagt er dann so Sachen: “Du kannst dieses Kleid nicht ungebügelt in den Schrank geben. Du bist aus der Hose herausgewachsen. Diese Bluse hattest Du schon ein Jahr nicht mehr an. Wer glaubst Du, dass Dir das Loch im T-Shirt stopft? Etc.
    Einen schönen Sommertag

  11. Das mit den Kabinen stimmt allerdings, liebe Sabine. Schlimmer als im Neonlicht kann man sich wirklich nicht fühlen.

    Danke Dir vielmals für Dein wundervolles Kompliment und liebe Grüße

    Deine Gabriele

  12. Nix da, da hast du schon recht. Was wir anziehen, ist so viel mehr als ein Stil spiel, es sind unsere Gefuehle, die wir in unseren Klamotten zeigen. Was ich anziehe, gibt mir Mut, macht mich “giggly”, kommuziert mit der Welt oder gibt ihr den Finger. Lass uns das mal lieber lieber machen

  13. Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Wo bleibt da die Kreativität? Allerdings muss ich gestehen, dass ich mittlerweile auch zu den Onlineshoppern gehöre. Viele individuelle Sachen findet man oft in unserer Stadt nicht. Außerdem finde ich Umkleidekabinen gruselig.

    Du siehst toll aus liebe Gabriele. Bewahr Dir Deine “verrückten” Kombinationen.

    Liebe Grüße Sabine

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