Werbung [ohne Auftrag] – Mädchenträume? Stimmt, da war doch mal was. Es ist schon eigenartig, wie zwei Handvoll Kind auf einmal wieder Gedanken in Bewegung setzen, die vorsichtig ausgedrückt – etwas verlustig waren. Aber durch mein winziges Enkelmädchen, meine Wünsche für sie und ihre Zukunft, ist es mir dann wieder richtig bewusst geworden. Was habe ich mir eigentlich als Mädchen für meine Zukunft gewünscht? Was habe ich so getagträumt?

Hallo Mädchenträume - wo habt ihr euch versteckt?

Mädchenträume nix als Schäume?

Wer hoch hinaus will, kann tief fallen, Eitelkeit kommt vor dem Fall und Träume sind Schäume – nie gehört? Dann zählen Sie zu den absoluten Ausnahmen, liebe immerschöne. Aber dann doch wenigstens ein ” das macht man nicht”, oder? Wir im  Rheinland, hatten zwar verhältnismäßig viele Freiheiten und in den Großstädten, selbst in den 70er Jahren schon, die Nase oft vorne. Aber eines war dennoch immer klar: Freiheitsdrang, Eigenverantwortung und beruflich weitgreifende Pläne wurden nicht unbedingt mit Wohlwollen betrachtet. Zwar ließ man jetzt auch seine Töchter studieren, denn das gehörte sozusagen zum guten Ton – aber, dass der Chefsessel angepeilt wurde, gehörte nicht zwangsläufig zum Repertoire. Natürlich wurde darüber nicht laut gesprochen. Brauchte man ja auch nicht, denn wenn sich die lieben Kleinen ankündigten erledigte sich ja meistens der Fall von ganz alleine. Prost Mahlzeit!

Hallo Mädchenträume - wo habt ihr euch versteckt?

Firlefanz!

Genau wie viele kleine Jungen, egal welcher Generation, gerne Polizisten werden möchten, gibt es auch die Prinzessin als Berufswunsch für Mädchen. Aber das gilt doch höchstens noch im Kindergarten, danach wird es schon weitaus reeller. OK, ich gebe es gerne zu, dass ich auch noch in der Grundschule Schlagersängerin werden wollte. Daraus ist glücklicherweise nichts geworden, denn mit meiner glockenhellen Stimme wäre ich vielleicht? kläglich gescheitert. So habe ich wenigstens noch die Illusion – wenn … dann wäre ich bestimmt ganz groß rausgekommen. Ist es das? Ist es das, was uns daran hindert, noch einmal anzuknüpfen an den Mädchenträumen, die wir uns einmal erträumt haben?

Hallo Mädchenträume - wo habt ihr euch versteckt?

Ich glaube nicht, dass es kindlich ist. Wir können und müssen auch die Uhr nicht zurückdrehen und bereuen ist sowieso Banane. Aber vielleicht ist da ein klitzekleines Eckchen, das wir heute wieder aufgreifen können, um die ganze Sache abzurunden. Schauen Sie doch einmal meinen BlogPost “Ich mach´s – Oder besser doch nicht?” an, da habe ich mir genau darüber schon einmal so meine Gedanken gemacht.

Hallo Mädchenträume - wo habt ihr euch versteckt?

 

Ich finde, wir sollten uns genau mit diesem Firlefanz noch einmal beschäftigen. Wenigstens noch einmal kurz hingucken. Endgültig ad acta legen können wir es ja immer noch. Was meinen Sie?

Herzlichst, Ihre Gabriele

Outfit: Tasche MOSCHINO, SeidenBluse &other Stories, Hose Anni Carlsson, Schuhe ara,

4 thoughts on “Hallo Mädchenträume – wo habt ihr euch versteckt?”

  1. Das ist auch gut so, liebe Luisa. Zum Glück leben wir ja in einem Land in dem auch für Frauen viele Wege offen stehen. Freue mich, wenn Du Deine Ziele alle erreichst.

    Liebe Grüße
    Gabriele

  2. Hallo,
    ich würde sagen, dass man sich immer selbst ausprobieren muss, auch wenn es manchmal nicht so gut endet, man
    lernt schließlich aus Fehlern. Für mich wäre das nichts nur hinter dem Herd zu stehen, ich möchte jetzt erstmal studieren,
    die Welt entdecken und dann arbeiten.
    Liebe Grüße
    Luisa von https://www.allaboutluisa.com/

  3. Liebe Susanne, das ist wirklich ein großer Vorteil liebe Susanne und ein völlig anderer Ansatz und Start ins Frausein. Und das mit dem Scheitern ist allemal besser, als es gar nicht erst probiert zu haben.

    Liebe Grüße
    Deine Gabriele

  4. Hallo Gabriele, für eine Tatsache bin ich nachträglich dem Osten noch sehr verbunden und dankbar: dass mir als Mädchen nicht das Gefühl vermittelt wurde, ich gehöre an den Herd, sondern dass ich mich ohne es zu hinterfragen gleichberechtigt entwickeln konnte ( wir reden hier nicht von den politischen Absichten, die auch dahinter steckten)! Sicher spielt auch meine tolerante Familie und mehrere Generationen starker Frauen eine große Rolle. Ich durfte meinen Weg gehen, konnte studieren, quasi machen was ich wollte. Meine Träume waren gar nicht groß, eigentlich hab ich sie auch gelebt. Dass sie im Alltag anders gelaufen sind, als gedacht, gehört wohl dazu. Wenn ich mir manches nicht erfüllt habe, dann bin ich selbst “Schuld” daran.
    Und den “Firlefanz” hab ich kürzlich an den Nagel gehängt, nichts fiel mir leichter als das! Aber ich musste ihn probieren. Ich denke, auch Scheitern will gelernt sein 🙂 und es geht mir sehr gut damit!
    Träum schön weiter, wünscht dir Susanne

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